Group leader: Dr.-Ing. habil. Hui Liu

Die Nachwuchsgruppe „Life Science – Engineering“ ist eine multidisziplinär zusammengesetzte Gruppe. Sie soll wesentliche Beiträge zur fachlichen Etablierung systemtechnischer Fragestellungen im Life Sciences Engineering in der internationalen Spitzenforschung leisten und gleichermaßen in das Future--Lab integrierbare Ergebnisse generieren. Die vorgeschlagenen Arbeitsgebiete wurden nach ausführlichen Recherchen des Standes der Wissenschaft als besonders attraktiv an der Schnittstelle aus Life Sciences und Engineering / Automation angesehen. Vorgesehen ist die Bearbeitung der folgenden Themenkomplexe:

Multiple Mobile Robot Environments

Für die Etablierung des Future--Lab soll ein System aus mehreren mobilen Robotern ent-wickelt werden, das den kooperativen Transport von Proben, Labware und Materialien zwischen einzelnen automatisierten Teilsystemen als Unterstützung des Laboranten bzw. dessen Ersetzung außerhalb seiner Arbeitszeit realisiert. Erste Ansätze für den Einsatz mobiler Roboter wurden beschrieben; die Realisierung eines komplexen und einsetzbaren Systems mehrerer kooperierender Roboter und Operatoren im Labor ist aber noch absolutes Neuland. Wesentliche zu bearbeitende Forschungsthemen beinhalten u.a. die Entwicklung geeigneter Steuerungs- und Navigationsmechanismen (z.B. Nutzung von Motion Feasibility, Circular Pursuit Algorithmen, Lie Algebra oder Algebraische Graphentheorie), Fragen der Objekterkennung und -lokalisierung, den Einsatz verteilter intelligenter Sensornetzwerke zur Lokalisierung und Navigation der Roboter sowie die Konzeption und Realisierung einer geeigneten Softwarearchitektur, die die Koordinierung unterschiedlicher Aufgaben, flexible Kommunikations- und Steuerungsmechanismen, eine teleoperations-basierte  Mensch-Roboter Interaktion und die Integration verteilter Mobile-Client / Sensor-Aktor-netzwerke ermöglicht.

Realtime User Status Based Control

Der Einsatz moderner Telemonitoring-Systeme leistet einen wichtigen  Beitrag in der Prävention. Bislang fanden Telemonitoring-Systeme allerdings nur im diagnostischen und Nachsorge-Bereich Verwendung, wobei Vitalparameter (Blutdruck, EKG, Aktivität etc.) von einigen Geräteherstellern vollautomatisiert an telemedizinische Zentren übermittelt werden. Telemonitoring-Systeme im arbeitsmedizinischen Bereich zur Belastungs-Beanspruchungs-Forschung, die mögliche gesundheitsgefährdende Faktoren erkennen und korrigieren  können, wurden bislang nicht in der Praxis angewandt. Hier sollen die Ergebnisse zu einer Belastungsreduktion des Laboranten eingesetzt werden, indem das den Prozess steuernde Workflow-Management-System mit Informationen versorgt wird, die eine Anpassung der Belastung ermöglichen. Gleichermaßen kann aber auch eine Durchsatzerhöhung / Aufgabenumverteilung zur Vermeidung negativer mentaler Effekte (psychische Sättigung bei Unterforderung) erforderlich sein. Forschungsschwerpunkte sind Untersuchungen unter realen Arbeitsplatzbedingungen des Future--Lab, die Durchführung von Langzeitmessungen (24/7) sowie die Rückkopplung (Biofeedback) an den Arbeitnehmer bei Über- / Unterforderung.

CELISCA IS AN INITATIVE OF:

... and co-founded by State Mecklenburg-Vorpommern and national and international research organizations and companies
© All rights reserved - CELISCA

CELISCA

Friedrich-Barnewitz-Str.8
18119 Rostock, Germany


Tel.: +49 (381)  498-7801
Fax: +49 (381)  498-7802
Mail: info@celisca.de


© celisca 2004-2016
powered by typo3